Arzthaftungsrecht

Leiden Patienten auch nach einer erfolgten Behandlung weiter unter massiven gesund­heitlichen Einschrän­kungen, stellt sich vielfach die Frage nach einem möglichen Behand­lungs­fehler. Weil die medi­zinischen Sach­verhalte aber oft nur schwer zu verstehen sind und die Patienten keinen Einblick in die Behand­lungs­unter­lagen erhalten, entsteht schnell ein Gefühl von Hilf­losig­keit.

Wir helfen Ihnen vertrauens­voll, heraus­zufinden, ob möglicher­weise tatsäch­lich eine Behandlung oder Aufklärung fehlerhaft durch­geführt wurde bzw. unter­blieben ist.

Wir beraten Sie ebenfalls bezüglich der Vor- und Nachteile möglicher straf­recht­licher Schritte. Denn nicht immer ist eine mögliche Straf­anzeige auch sinnvoll in Bezug auf die Geltend­machung von Schadens­ersatz oder Schmerzens­geld. Ist das Vorliegen eines Behand­lungs­fehlers hinreichend wahr­scheinlich, setzen wir Ihre Ansprüche für Sie durch. Dabei sind Behandlungs­fehler gar nicht so selten. Die Kranken­kassen haben im Jahr 2015 mehr Behandlungs­fehler fest­gestellt als im Jahr zuvor. Der Medizi­nische Dienst des Spitzen­verban­des der Kassen (MDS) stellte aktuelle Zahlen vor, wonach die Gutachter 14.828 Vorwürfen nach­gingen. In 4064 Fällen bestä­tigten sie den Verdacht des Patienten. Das ist immerhin knapp jeder vierte der angezeigten Fälle.

Medizin­haft­pflicht­schäden ergeben sich nicht nur auf dem nahe­liegen­den Gebiet der Chirurgie, sondern in sämtlichen medizi­nischen Fach­bereichen (Gynä­kologie, Geburts­hilfe, Kinder­heilkunde, Ortho­pädie und viele mehr). Immer mehr nehmen aber auch Fälle zu, die sich aus Hygiene­fragen und kranken­haus­bezo­genen Infek­tionen (Lungen­entzün­dung, Blut­vergif­tung etc.) ergeben.

Selbst­verständlich beraten und vertreten wir betroffene Mediziner bzw. die Träger­einrich­tungen bei der Abwehr unberech­tigter Forderungen aus Behand­lungs­verträgen.

Zuständiger Anwalt